Weit-Wanderwochen 2012 in Bad Tatzmannsdorf
In 4 Tagesetappen erwandern Sie den alpannonia®-Weitwanderweg vom Feistritzsattel bis nach Köszeg in Ungarn.
6 Nächtigungen, 4 Tageswanderungen
Termin 1: So. 6.5. bis Sa. 12.5.2012
Termin 2: So. 3.6. bis Sa. 9.6.2012
Termin 2: So. 23.9. bis Sa. 29.9.2012
Termin 2: So. 7.10. bis Sa. 14.10.2012
Bad Tatzmannsdorf
Der Gesundheitsort bietet beste Rahmenbedingungen für dieses Wechselspiel aus Anspannung und Entspannung. Nach jeder sportlichen Betätigung folgt der wohltuende Ausgleich im sanften Bad Tatzmannsdorfer Thermalwasser. Das mineralisierte Wasser lockert verspannte Muskeln, fördert die Regeneration und macht Spaß.
Weitwandern am alpannonia®... einzigartige Naturlandschaften genießen & erleben - Energie und Kraft tanken
Der alpannonia®-Weitwanderweg ist ein Weg voller Abwechslung und Attraktionen der Natur. Ein Panoramaweg für Genusswanderer, welcher Grenzen überschreitet. In Kooperation der drei Bundesländer Niederösterreich, Steiermark und Burgenland mit dem Nachbarland Ungarn wurde ein bis zu 120 km langer, durchgehend beschilderter Höhenweg geschaffen – er führt von den Ostalpen vom Semmering bis in die ungarische Tiefebene nach Köszeg.
Bewegung in der freien Natur ist nicht nur gut, um Stress abzubauen – Wandern wirkt sich aufgrund der Kombination „Bewegung und Erholung“ umfassend günstig auf Gesundheit und Wohlbefinden aus und hat positive Wirkungen auf den gesamten Organismus.
Leistungspaket - 2. alpannonia®-Wanderwoche:
- 6 Übernachtungen bei einem Bad Tatzmannsdorfer Gastgeber
- Erwanderung des alpannonia®-Weitwanderweges in einer Kleingruppe mit max. 15 Personen (Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen)
- Begleitung und Reiseleitung durch unsere Kultur- und Landschaftsführerinnen Liane Pfeiffer oder Isa Nemeth
- 4 Tagesetappen: Start ist am Feistritzsattel – der Zielort ist Köszeg
- 4x Lunchpaket
- Täglicher Busshuttle von Bad Tatzmannsdorf zum Startpunkt und Abholung vom Zielpunkt der Tagesetappe
Programmablauf:
Sonntag: individuelle Anreise!
17.00 Uhr Treffpunkt im Freilichtmuseum:
Kennen lernen aller Teilnehmer, Vorstellung des alpannonia®-Weitwanderweges
Montag: 1. Etappe (21 km)
Dienstag: 2. Etappe (21 km)
Mittwoch: Relaxtag
Donnerstag: 3. Etappe (22 km)
Freitag: 4. Etappe (12 km, Ungarn) - REISEPASS NICHT VERGESSEN!
Samstag: individuelle Heimreise bzw. Verlängerungsmöglichkeit
Montag: 1. Etappe - vom Feistritzsattel bis Mönichkirchen
21 km - reine Gehzeit geplant: 6 Stunden
Auf geht’s, „auffi“ im wahrsten Sinn des Wortes
Vom Feistritzsattel (1290 m) geht’s zum Wechsel, dem östlichen Ausläufer der Alpen, der zugleich die Grenze zwischen Steiermark und Niederösterreich bildet. Man muss sich vorstellen - eine Sonnenterrasse über die man genüsslich wandern kann. Der Hochwechsel und sein exponiertes Hochplateau gehören zu diesen Sonnenwegen. Genau richtig zum Gehen, Schauen, Verweilen. Wir haben Zeit, uns mit der alpinen Mittellage anzufreunden Zeit, über die Kranichberger Schwaig, den Schöberl-Riegel und den Umschussriegel den Hochwechsel (1743 m) zu erwandern. Hier erwartet uns ein fantastisches “ins Land schauen“ und im gemütlichen Wetterkoglerhaus machen wir wohlverdiente Rast. Über den Niederwechsel, die Glaserluck`n und die Steinerne Stiege wandern wir weiter Richtung Mönichkirchner Schwaig und erreichen über den Themenweg „Lebenswasser“ den Ort Mönichkirchen.
Dienstag: 2. Etappe - vom Berghotel Ocherbauer bis zum „Guglhupf“ - Aussichtsplattform bei Redlschlag - 21 km - reine Gehzeit geplant: 6 Stunden
Jetzt wird`s bucklig… auf ins Land der 1000 Hügel, die „Bucklige Welt“
Die Landschaft liegt im Südosten Niederösterreichs und ist auch bekannt als Land der 1000 Hügel. Ihren Namen erhielt die bucklige Welt von eben diesen Hügeln, die von den Einheimischen „Buckln“ genannt werden. Fließend, sanft, verbindend führt unser alpannonia® zur kleinen Ortschaft Schlag, vorbei an Schloss Ziegersberg nach Pichl. Beim Höhwirt machen wir Mittagsrast. Ohne große Anstrengung erreichen wir anschließend den Hutwisch (896 m) mit Aussichtsturm und „Rundumblick“. Im nahe gelegenen Steinbruch gibt es Landartobjekte zu bewundern, die der Philosophie von alpannonia® durchaus entsprechen: zum Beispiel ein “Fenster in die Möglichkeit“. Ein überdimensionales, abstrakt reduziertes Fenster bildet die visuelle Umsetzung von Grenzerfahrungen, ob sie nun geografischer, räumlicher, persönlicher oder ideeller Natur sind. Schlusspunkt unserer Tagesetappe ist die künstlich errichtete Aussichtsplattform bei Redlschlag, liebevoll auch „Guglhupf“ genannt. Mit einem Blick zurück, unterstützt durch montierte Panoramakarten, und einem Blick nach vorn – wo führt uns alpannonia® hin? – beenden wir unseren 2. Tag.
Mittwoch: Relaxtag in Bad Tatzmannsdorf – individuelle Gestaltung
Dieser Tag gehört ganz Ihnen! Gönnen Sie Ihrem Körper etwas Gutes…Das 34°C warme Thermalwasser ist eine wahre Wohltat, um Verspannungen des Muskel- und Stützapparates zu lösen und die Regeneration zu fördern. Das heilsame Thermalwasser ist Elixier für Körper und Seele. Es heilt, entspannt und macht Spaß.
Donnerstag: 3. Etappe - von Bernstein bis zur Passhöhe Geschriebenstein
22 km - reine Gehzeit geplant: 6 Stunden
Waldreich geht es heute zu den Köhlern und Kalkbrennern
Von Bernstein, dem europaweit einzigen Fundort des hell- bis dunkelgrünen Edelserpentins, einer besonders reinen Serpentinit-Varietät, der hier zu Schmuck und anderen Kunstgegenständen verarbeitet wird, wandern wir Richtung Goberling zum Bergbaumuseum. Der ehemalige Antimonbergbau, der diese Region für lange Zeit geprägt hat, ist Thema dieses Museums. Durch waldreiches Gebiet führt unser Weg nach Unterkohlstätten und den Ortsteil Oberkohlstätten. Die Namen der Ortschaften stammen durchwegs von der Verwendung des Holzes her. In Oberkohlstätten waren die „Köhler“ mit ihren Kohlenmeilern zu Hause, in Unterkohlstätten die „Kalkbrenner“, welche ebenfalls viel Holz zum Heizen der Brennöfen brauchten. Die Vergangenheit wird hier mit der Darstellung der beschwerlichen Tätigkeiten der Köhler und Kalkbrenner lebendig. Auch andere Ortsnamen der Region weisen auf die Bedeutung des Holzes hin. In Holzschlag wurde viel Holz für die Herrschaft Bernstein geschlagen, in Günseck waren die Holzrechenmacher zu Hause, in Glashütten wurde, wie schon der Name sagt, Glas erzeugt. Im Kohlstätterhof machen wir Rast. Wir sind im Naturpark Geschriebenstein und der weitere Wegverlauf folgt größtenteils dem Naturparkweg Nr. 11. Über den Großen Hirschenstein (862 m) mit ORF-Sender und Gipfelkreuz erreichen wir die Passhöhe des Geschriebensteins.
Freitag: 4. Etappe - von der Passhöhe Geschriebenstein bis Köszeg in Ungarn (inkl. Stadtführung)
12 km - reine Gehzeit geplant: 3 Stunden
Gemütlich geht es heute in die pannonische Ebene nach Köszeg
Jó napot kívánok! Guten Tag in Ungarn! Reisepass nicht vergessen!
Von der Passhöhe Geschriebenstein wandern wir über den Steinlehrpfad auf den höchsten Berg des Burgenlandes, den Geschriebenstein (884 m). Die Aussichtswarte auf dem Gipfel, gleichzeitig Grenze zwischen Österreich und Ungarn, bietet einen wunderbaren Ausblick. Nach ca. einer halben Stunde erreichen wir die Hörmannquelle und gelangen zu den Steirerhäusern, einer ehemaligen Forstarbeitersiedlung. Über die Ruine Óház Teto. (609 m) führt unser Weg in die Ebene nach Köszeg (274 m). Die am Fuße des Köszeger Gebirges gelegene, kleine ungarische Stadt, erwartet uns mit einem reizvollen Ambiente und einer sehr abwechslungsreichen Geschichte. Nach dem Mittagessen und einem kleinen Stadtrundgang bringt uns der Bus nach Bad Tatzmannsdorf zurück. Es ist Zeit - bei einem gemütlichen Ausklang - unsere gemeinsamen Wandertage Revue passieren zu lassen. Wir verabschieden uns von alpannonia®, einem Wanderweg, dem es wunderbar gelingt unterschiedliche Landschaftsbilder, typisch regionale Charaktere und nationale Unterschiede über alle Grenzen hinweg zu verbinden.
Informationen und Buchung bei:
Gästeinformation Bad Tatzmannsdorf
Joseph Haydn-Platz 3, 7431 Bad Tatzmannsdorf
Tel.: +43/3353 /7015, Fax DW 14
info@bad.tatzmannsdorf.at
www.bad.tatzmannsdorf.at











